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Mein Schreiben, mein Atmen.
(Manfred Hinrich)

Vom Tagebuch des Alltags bis zum zeitlosen meditativen Text in Prosa oder Poesie. Teile mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken, und versuche, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

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Mag er doch endlich schweigen!



Ich mag zwar gar nicht mehr über ihn schreiben. Ich habe es schon zu oft getan... Obwohl er tagtäglich mein Leben beeinflusst, ist der doch so weit weg. Und dies nicht nur deshalb, weil er mir in seiner ganzen Einfältigkeit und Eigengefälligkeit immer ein widerliches Rätsel bleiben wird.

Aber ich muss meine Wut wieder mal los werden, und so rapportiere ich:

Der amerikanische Präsident hat in seiner Rede zum neuen Jahr im Kongress gesagt, dass

er "für den Irak" die Verantwortung übernimmt.

Ich finde, dass nie ein Politiker seine monströse, jedem Hohn spottende Verkennung seiner Möglichkeiten besser demonstriert hat als der Phrasendrescher George W. Bush mit diesem Satz. Gar nichts wird er tun. Er wurde erst nicht gewählt, bekam dann nicht die Quittung und kann nun nicht mehr wiedergewählt werden. Ansonsten gedenkt der Präsident mit Bestimmtheit keine Art der Verantwortung zu übernehmen, beteuert er doch stets, dass er alles zum Wohle Amerikas bedenke.

Der Mann ist fein raus. Er hat sich nichts vorzuwerfen. Der senkrechteste Bürger unter lauter Gewinnschärlern.
Wäre ich der Vater eines der zahlreichen Kriegsversehrten des Herrn Bush, so würde ich den Herrn Präsidenten vielleicht fragen, welches seiner Beine ich à Konto seiner Verantworrtung ihm denn absägen soll?

Ich würde wohl nichts dergleichen tun - aber ich würde die Sinnlosigkeit der Opfer beklagen, angesichts dieser absurden Inkarnation mittelalterlicher christlicher Bigotterie.


Thinkabout

abgelegt in Kategorie Politisch
11.1.07 20:00
 
Letzte Einträge: Drüben ist Nr. 3000 erreicht, Wie geht es hier wohl weiter?


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Janna (12.1.07 14:27)
....wohl gesprochen.....:-) Janna

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