thinkabout - Weblog @ myblog.de: SaferSurf active [uggypfbm]




Mein Schreiben, mein Atmen.
(Manfred Hinrich)

Vom Tagebuch des Alltags bis zum zeitlosen meditativen Text in Prosa oder Poesie. Teile mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken, und versuche, Grau in Blau zu verwandeln - unter welchem Himmel auch immer.

Meine neue Domain, passwortfrei:

Loading


Kategorien
Achtsamkeit ¦ zum Blog(gen) ¦ Bunt gemischt ¦ Erdlinge ¦ Egon & Nirvan ¦ Gedankensprudel ¦ Gesellschaftlich ¦ Lyrisch-Poetisch ¦ Politisch ¦ Prosa (-isch?) ¦ Quellwasser ¦ Tagebuch ¦ Ungesandtes ¦ Versandtes ¦ Zahlen sprechen ¦ Zeit ¦ Zwischen Tagen ¦
rundum Fussball
Zusatzseiten
Das Huhn, mein Lehrer ¦ Reisen ¦ Unsere Psalmen ¦ Dalai Lama in Zürich ¦ Die Kutsche ¦ Kurzgeschichten ¦ Moment!Aufnahme ¦

Neues entfaltet schon vorab Wirkung...



Was für verrückte Wochen das doch irgendwie für mich sind... Ich muss in kein Büro mehr rennen. Meine Tage hätten an und für sich keine Struktur, keine Zwänge. Und doch ist da so viel, was liegen geblieben ist und einfach weg gearbeitet werden muss. Gerne gebe ich zu, dass ich genau so innig wie meine Frau das Ende der alten Strukturen herbei gesehnt habe. Meine Art, dieses Ende in keinem Fall gefährden zu wollen, war einfach verschieden: Ich habe mich bis zum Ende nur auf die aktuelle Art der Arbeit konzentriert, im Wissen darum, dass mir das den Start ohne schlechtes Gewissen gegenüber wem auch immer erlauben wird. Das ist meine "elegante" Erklärung für mein noch sehr schwach ausgebildetes Talent, Arbeit vorausschauend zu planen und rechtzeitig an die Hand zu nehmen...

Und nun? Ist der Start erfolgt, und ich renne los wie ein Marathonläufer, der erst noch Schuhe kaufen muss: Ich bin überhaupt nicht so eingerichtet, wie ich es selbst gerne hätte. Und die neue, nur noch begleitende Arbeit, will so organisiert sein, dass sie genau das sein kann: Eine Ergänzung - und eine Liebe.
Und so rotiere ich also, wie schon hinlänglich ausgeführt.

Heute ist so ein Tag, wo ich wieder mal verwundert feststelle, wie grundlegend sich doch ein Leben ändern kann - und wie unvermittelt das kommen mag. Und dazu ist es nicht mal notwendig, dass die Veränderungen spektakulär sind. Es können ganz kleine Dinge sein. Aber wenn es "Klick" macht, ist nichts mehr, wie es vorher war.
Und so beginne ich gewisse kleine Dinge in meiner neuen Arbeitswelt zu lieben - genau so wie den mittäglichen Spaziergang oder das Lesen der Zeitung am hellichten Tag. Diese Unterbrechungen, die nun nicht mehr Pausenfüller sein müssen, sondern ihre Bedeutung haben und in der gewonnenen Leichtigkeit eine Schwere bekommen, durch die sie sich nicht mehr so leicht aus meinem Leben schieben lassen werden.

Und auch um mich herum passiert eine ganze Menge. Da sind einmal die Menschen, die uns interessiert begleiten und uns so sehr wünschen, dass uns gelingen mag, was wir uns vornehmen. Da ist eine Freundin, die ihre Wohnung unverhofft behalten kann und da sind Freunde, die hoffentlich umziehen können und ganz unverwartet plötzlich "ganz nah" bei uns sein werden. Justament jetzt, wo ich ebenfalls mehr neue freie Zeit haben werde.

Ich habe den ersten strukturierten Arbeitstag erlebt und den ersten ebensolchen freien Tag im Neuen Jarh (kein Witz). Wirklich frei. Ohne alles Gerödel.

Also bin ich bereit für die nächste Chaotik in meinem Leben. Ein paar Messetage stehen an. Die üblichen in Frankfurt. Was daran wird diesmal neu sein? Bin ich schon so souverän in meinem Bewusstsein, dass ich den Menschen tatsächlich mit mehr Ruhe entgegen treten kann? Ich war nie ein Hektiker. Aber vor meinem eigenen beobachtenden und fürsorglichen Auge waren mir diese Tage oft genug doch zu aufgeregt. Es ist auch hier Zeit, dass ich mir die Freiheit nehme, sie zu geniessen. Und sie so zu gestalten, wie es mir entspricht. So dass ich Arbeit UND Freizeit geben kann, was ihnen gebührt - und nicht mehr.

Ach ja, NEU soll so Vieles werden. Dazu gehört auch meine neue Web-Seite, die Fortschritte macht. Schön. Nach der Messe, gegen Ende Februar, kann es losgehen!
Da hocke ich also ganz beschaulich in den eigenen vier Wänden. Gegen aussen bewegt sich eigentlich nichts. Und doch ist alles in Aufruhr. Aufregende Zeiten. Dass mir da - zwischen den Stühlen zweier Web-Auftritte - irgendwie auch die Heimat fehlt, um in Ruhe im Blog zu reflektieren - man mag es mir nachsehen. Ich versuche es selbst auch. Es WIRD sehr viel mehr Raum und Ruhe geben in Zukunft. Und die soll fliessen können, sich ausbreiten, und daraus werden die Beiträge auch mehr Tiefe gewinnen. Eine Tiefe und Reflexion, nach der ich mich sehne. Ich möchte weiter kommen in meinem Fühlen, Denken und Wissen. Ich möchte geschehen lassen und wirken. Einfach durch mein Begreifen. Das wäre schon eine ganze Menge.


Thinkabout

abgelegt in Kategorie Zwischen Tagen schwebende Gedanken
5.2.07 19:53
 
Letzte Einträge: Drüben ist Nr. 3000 erreicht, Wie geht es hier wohl weiter?


Werbung


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Martha / Website (5.2.07 22:24)
. . . eine ganz grosse Menge . . . aber für mich nicht so nachvollziehbar, mir fehlt immer Zeit, immer, *kopfschüttel*

en liebä Grüess wiider emal usum Wallis,

Martha


Janna (5.2.07 23:14)
...ja - so ist es...ich habe noch 9 Arbeitstage - und danach...das große Aufseufzen?...die große Langeweile?..die große Freiheit?...die große Suche?...derdiedas großekleine Ichweißnichtwas?.. - spannende Zeiten...mal schaun, was kommt...:-) Janna

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen

Creative Commons License
Die Inhalte dieser Seiten sind unter einer
Creative Commons-Lizenz lizenziert.



Gratis bloggen bei
myblog.de